Auch 2026 stand die Strudengauer Messe wieder ganz im Zeichen der Energiewende. Mit zwei gut besuchten Vorträgen, zahlreichen Gesprächen am Messestand und mehr als 40 getesteten Elektroautos beim Praxistest zum bidirektionalen Laden können wir auf zweieinhalb intensive und erfolgreiche Messetage zurückblicken.
Zwei Vorträge – und viele interessierte BesucherInnen
Eines der Highlights waren zweifelsohne die beiden Vortragsveranstaltungen, bei denen wir aktuelle Entwicklungen rund um Energiegemeinschaften, Elektromobilität und die zukünftige Rolle des Elektroautos im Energiesystem beleuchteten. Mein persönliches Highlight: die Podiumsdiskussion mit Landesrat Stefan Kaineder, Philipp Kain (E-Werk Perg), Christoph Sandler (Stadtwerke Amstetten) und Schlager Hubert (Schlager Transport Logistik), die eindrucksvoll gezeigt hat, was heute schon alles machbar ist. Getreu dem Titel der Veranstaltung „Geht nicht, gibts nicht!“.
Besonders gefreut hat uns natürlich das große Interesse. Beide Veranstaltungen waren bis auf den letzten Platz gefüllt und die TeilnehmerInnen nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und gemeinsam über die Energieversorgung der Zukunft zu diskutieren. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass Themen wie Energiegemeinschaften, Photovoltaik, Stromspeicher und Elektromobilität längst in der breiten Bevölkerung angekommen sind.
Viele Fragen und viele Antworten am Messestand
Auch abseits der Vorträge war einiges los. An unserem Messestand entstanden über beide Messetage hinweg zahlreiche interessante Gespräche. Die Fragen waren dabei so vielfältig wie die BesucherInnen selbst: Wie funktioniert eine Energiegemeinschaft? Kann ich selbst daran teilnehmen? Wann lohnt sich ein Elektroauto? Wie kann ich meinen eigenen PV-Strom besser nutzen? Und welche Rolle könnten Elektroautos künftig als Stromspeicher übernehmen?
Genau dieser direkte Austausch ist für uns ein wesentlicher Bestandteil der Strudengauer Messe: Technologien und Entwicklungen nicht nur präsentieren, sondern verständlich erklären und gemeinsam diskutieren.
Über 40 Elektroautos beim bidirektionalen Laden getestet
Das Highlight schlechthin war heuer aber eindeutig unser Praxistest zum bidirektionalen Laden. BesucherInnen konnten mit ihrem eigenen Elektroauto vorbeikommen und direkt vor Ort testen, ob und wie das Fahrzeug Energie über eine bidirektionale Ladestation wieder abgeben kann.
Das Interesse übertraf unsere Erwartungen: Mehr als 40 Fahrzeuge wurden innerhalb von nur zwei Tagen an drei unterschiedlichen bidirektionalen Ladestationen getestet.
Dabei konnten wir verschiedene Fahrzeugmodelle und Ladestationen in der Praxis testen und wertvolle Erfahrungen zur tatsächlichen Kompatibilität sammeln. Gleichzeitig konnten die BesucherInnen unmittelbar erleben, was bidirektionales Laden bedeutet.
Energiewende wird konkret
Die Strudengauer Messe hat damit auch 2026 gezeigt, wie wichtig es ist, neue Technologien aus der Theorie in die Praxis zu bringen. Vorträge schaffen Wissen, persönliche Gespräche beantworten individuelle Fragen – und praktische Tests zeigen, was heute tatsächlich schon funktioniert.
Ein herzliches Dankeschön an alle BesucherInnen, Vortragenden und Partnerorganisationen, die diese beiden Tage mitgestaltet haben. Besonders bedanken möchten wir uns auch bei allen E-Auto-FahrerInnen, die ihre Fahrzeuge für unsere Tests zur Verfügung gestellt haben.
Unser Fazit: Mehr als 40 getestete Fahrzeuge, zwei gut besuchte Vorträge und unzählige Gespräche – die Energiewende war auf der Strudengauer Messe 2026 nicht nur Thema, sondern ganz konkret erlebbar.
zu den Vorträgen:
>> Vortrag: Energiegemeinschaften – Gemeinsam gestalten und regionale Wertschöpfung schaffen
>> Vortrag: Geht nicht, gibt’s nicht! Regionale Energieprojekte im Praxistest!
Danke für Deinen Besuch!















